Zeit für einen klaren Kopf zu bekommen

Zeit, einen klaren Kopf zu bekommen.

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Zeit, einen klaren Kopf zu bekommen, ist eigentlich immer da. Ich muss sie mir nur nehmen und mir ein ruhiges Plätzchen suchen – nur für mich. Vielleicht hast du es schon an dir selbst oder anderen bemerkt: Unser intuitives Wohlbefinden reagiert stark auf Ordnung und Unordnung in unserem direkten Umfeld – sei es privat oder geschäftlich. Egal! Gerade jetzt in Zeiten von Quarantäne zuhause durch »Corona« können wir uns auf das Wesentliche reduzieren. 

»DO NOT ENTER« steht aktuell an vielen Geschäften. Die Türen sind auch in Deutschland vielerorts verschlossen. Fast macht es den Eindruck: »Die Welt nimmt sich eine Auszeit«.

Nur dem Anschein nach ist die Zeit ein Fluss. Sie ist eher eine grenzenlose Landschaft, und was sich bewegt, ist das Auge des Betrachters.

– Thornton Wilder

Positive Menschen nutzen die Chance, nach den Ursachen zu fahnden, durch die sie in schwierige Situationen gekommen sind. Sie ziehen ihre Schlüsse daraus für die Zukunft und vermeiden folglich bestimmte Dinge, ohne vor der Angst zu kapitulieren und sich lähmen zu lassen.

Es ist endlich mal wieder Zeit, einen klaren Kopf zu bekommen. Jetzt! 

In Zeiten einer weltweiten Pandemie bleibt auch Zeit, über Grundsätzliches nachzudenken. Eine Situation für alle, wie nie zuvor. Wir hatten Ziele, Hoffnungen und wollten uns wirklich engagieren – und plötzlich sind wir raus aus dem Spiel und sitzen machtlos zuhause auf dem Sofa.

»Links oder rechts rum?«

Oft werden wir im Laufe des Lebens vor die Wahl gestellt: Links oder rechts rum, geradeaus oder auf Umwegen, vielleicht auch besser stillstehen, rumdrehen und zurückgehen. Die Wahlmöglichkeiten sind kaum zu überblicken – und vor allem steht oft die Frage: Will ich überhaupt wählen? 

Gerade in diesen Momenten ist es oft wichtig, inne zu halten, dem Entscheidungsdruck von außen oder den ich mir selbst mache, Stand zu halten. Es ist mal wieder Zeit, einen klaren Kopf zu bekommen.

Die Medien und unser digitales Umfeld – in Persona unseres Handys – treiben uns vor sich her, wenn wir uns treiben lassen. Und das ist nicht nur in Krisenzeiten wie jetzt zu beobachten.

Viele von uns sitzen aktuell zuhause am Fernseher oder checken auf Social Media die aktuellen Meldungen zur Ausbreitung des Corona-Virus. Wir müssen zuhause bleiben, von der Regierung und unserem Arbeitgeber verordnet.

Klarheit zu bekommen über unsere Ziele, unsere Träume, unser Leben, ist gerade in der heutigen digitalen Welt immer wichtiger. 

Mal ehrlich: Wie viele Minuten am Tag denkst du nach über … den Sinn deines Lebens? Glückwunsch, wenn du nachts durchschlafen kannst, ohne an morgige Aufgaben im Job nachzudenken. Aber bitte: Sei ehrlich mit dir selbst.

Vielleicht hilft es auch dir (nach »Corona«), einmal im Monat einen Klausurtag zu machen. Mir hat es geholfen. Ich habe es schon vor über 10 Jahren ausprobiert, als mir andere von ihren guten Erfahrungen damit erzählt haben. Ich gehe dann in die Sauna, mache drei bis fünf Saunagänge, und irgendwann sind die Gedanken frei – ok, fast frei. 

Wenn ich ein großes Problem habe, stelle ich mir die Erde von einem fernen Punkt im Weltall aus betrachtet vor: Wie klein ist sie doch, und wie klein ist mein Problem!

– Friedrich II.

»Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen!«

Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen und ausprobieren, was für ihn gut ist: Zeit für einen klaren Kopf zu bekommen muss man sich nehmen, ansonsten ist das Jahr rum und das Hamsterrad dreht sich immer schneller, unaufhörlich, brutal schneller – über den Schmerzpunkt hinaus. 

Sicherlich kennst auch du viele Fälle in deinem Umfeld: Plötzlicher Tod durch Herzstillstand, Schlaganfälle, Burnout und wie auch immer sich diese Zivilisationskrankheiten auch nennen mögen. Allesamt sind diese oft Folgen von: Höher, schneller, weiter! Hast Du gehört – der Hans? …

Irgendwann im Leben macht jeder die Erfahrung und spürt: Der Augenblick ist gekommen, um Zeit für einen klaren Kopf zu bekommen. Warum also darauf warten, dass es durch Einschläge im Leben verursacht wird? Es ist viel besser, selbst, von Zeit zu Zeit mal Inventur zu machen – und es tut dann auch nicht so weh. Du wirst sehen, der Druck im Kopf lässt nach und verschwindet mitunter ganz. 

Meistens haben wir auch wiederkehrende Zeitphasen, in denen wir uns Gedanken machen, wie unser Leben so läuft. Wir spüren oft, rein intuitiv, einen neuen Lebensabschnitt auf uns zukommen, ohne es bereits bewusst wahrzunehmen.

Ich möchte dich ermutigen: Hör auf deine Intuition. Nimm dein Leben selbst in die Hand – und mach dir, in kleineren oder größeren Zyklen, Gedanken zu deinem Leben. 

Fazit

Sich Zeit zu nehmen, um einen klaren Kopf zu haben, ist so wichtig um, frei und unbeschwert das Leben geniessen zu können. Und das gerade auch jetzt in Zeiten der Krise.

Pass auf dich auf und bleibe gesund.

Wie schaffst du es immer wieder, einen klaren Kopf zu bekommen? Nimmst du dir regelmäßig Zeit für dich? Ja? Dann schreib es mir gerne über das Kommentarfeld in diesem Beitrag. Vielleicht kannst du mich und andere inspirieren?

Ralphschreibt
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