Walpurgisnacht. Zeit nach vorne zu schauen

Walpurgisnacht. Zeit, nach vorne zu schauen.

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Wer nur zurückschaut, sieht nicht, was auf ihn zukommt. Was wirklich zählt, ist das Heute und das Morgen, nicht das frühere Gestern. Jeder weiß das, doch sehr viele handeln nicht danach. Walpurgisnacht. Zeit, nach vorne zu schauen. In manchen Teilen Deutschlands verkleiden sich gewöhnlich Menschen als Hexen und tanzen in der Nacht zum 1. Mai um ein Feuer herum. 

Dieses Jahr fällt wegen der Corona-Pandemie auch dieser traditionelle Brauch samt dazugehöriger Umzüge aus.

Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten,
bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben.

– Indianische Weisheit

»Walpurgisnacht. Zeit, nach vorne zu schauen.«

Der Gang zwischen zwei Walpurgisfeuern soll reinigen und Seuchen fernhalten. »Walpurgis« gilt als die Schutzheilige gegen Seuchen, Husten und Tollwut. Mutmaßlich könnte man annehmen, dass diese in weiten Teilen Deutschlands gefeierten Hexenfeuer auch gegen das Coronavirus helfen könnten.

Zeit, nach vorne zu schauen: Stell dir einmal vor, du läufst in hohem Tempo mit nach hinten gedrehtem Kopf. Das kann nicht lange gutgehen, denn du musst dich dem stellen, was vor dir liegt – Hindernissen auszuweichen, den Weg neu festzulegen, das Tempo zu variieren, manchmal auch einfach nur sofort zu stoppen.

»Früher war alles besser!«

Früher war alles besser: Ja klar! Früher ist ja auch gestern gewesen und heute muss ich selbst neu denken – und handeln. Natürlich ist es bequemer, sich in romantischen Träumen zu bewegen, und oft erinnern wir uns ja auch nur an die Dinge, die gut gelaufen sind – den Rest tilgen wir schnell mal aus unserem Kopf, ob bewusst oder unbewusst. Früher war alles besser, liefert mir gern auch Ausreden für alles, was heute so gar nicht mehr funktioniert.

In der Walpurgisnacht kommen manche von uns wieder zu sich. Denken nach – über den Sinn und Unsinn des Lebens. Ihres Lebens.

Morgen mache ich das bestimmt – und morgen mache ich es dann bestimmt morgen oder übermorgen. Morgen mache ich es bestimmt auch wieder oder morgen … Wer kennt das nicht? Gern wird diese Variante genommen, um nicht heute zu entscheiden, was man wirklich will und anfangen, mein Leben zu leben, wie ich es will.

»Zeit, nach vorne zu schauen.« 

Walpurgisnacht. Zeit, nach vorne zu schauen. Unsere Energie folgt unserer Aufmerksamkeit und öffnet (unsere) Herzen. Es gibt Menschen, die vertrauen anderen Menschen und haben vollstes Vertrauen zu deren Urteil. 

Dann gibt es aber auch Menschen, die vertrauen nur sich selbst. Ob das nun jemand anderes ist oder man selbst – es ist für alle Menschen sehr wichtig vor Augen zu haben, an was sie glauben wollen. Die Erwartungshaltung, dass das, was wir uns vorgenommen haben, auch funktioniert und eintrifft, ist ungeheuer wichtig für unsere unbewusste Fokussierung auf das imaginäre Ziel – ohne, dass wir fortlaufend daran bewusst denken müssen.

»Mal sehen, was passiert.«

Mal sehen, was passiert: Ja klar! Geht auch. Alles dem Zufall oder dem Universum überlassen, die anderen machen schon alles klar (im Zweifel für sich). Wenn es uns aber gelingt, die Dinge vor unseren Augen zu visualisieren und in uns hineinzufühlen, Freude und Emotionen vorwegzunehmen, so als ob wir es schon hätten, an das zu glauben, was wir möchten – ja, dann übernehmen wir unbewusst Verantwortung und Führung. Dann erhöhen wir unsere Chancen, dass unsere Prophezeiungen wahr werden.

»Aus der Vergangenheit lernen!«

Aktuell wachen manche Menschen morgens auf und wissen nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht: Gibt es das Coronavirus wirklich? Ist das alles nur ein Alptraum? Wie kann ich das Positive aus dieser weltweiten Krise für meine persönliche Zukunft ziehen?

In diesen »Corona-Tagen« sich die Zeit zu nehmen und nach vorn zu schauen bedeutet auch: Aus der Vergangenheit zu lernen, im Heute zu leben und zu denken, sich selbst vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer zu machen und nach vorn zu schauen, um das wahr werden zu lassen, was ich heute schon wage zu träumen.

»Fazit«

Wunder passieren immer wieder. Träume werden Wirklichkeit, wenn ich nur fest daran glaube und es schaffe, geduldig zu bleiben, Dinge Wirklichkeit werden lasse, indem ich mich in dem mir möglichen Rahmen für eine bessere Welt engagiere.

Es hört sich oft an wie ein Wunder. Das Wunder ist in uns allen: Der Glaube an uns und Dinge als wahr zu erleben, die wahr werden.

Walpurgisnacht. Zeit, nach vorne zu schauen

Corona wird auch vorüber gehen.

Wenn ein Bildhauer einen Felsblock ansieht, kann er sich vorstellen, dass daraus eine Hexenskulptur wird oder andere Fabelwesen. Genau so sind wir die Schöpfer unseres Lebens. Machen Sie sich auf eine spannende Zeitreise nach / mit Corona gefasst!

Es ist nie zu spät, wieder Spaß an etwas zu finden und mit anderen einfach etwas zusammen zu tun. Trau dich, mir zu schreiben! Direkt hier im Kommentarfeld spontan schreiben oder in deiner Community mit anderen teilen.

Wir können neugierig sein.

Ralphschreibt
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