Alte Mühle Hannover Annateiche

Heute morgen im Bett ist mir etwas klar geworden

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Heute morgen im Bett ist mir etwas klar geworden: Das, woran ich in den ersten dreißig Minuten nach dem Wachwerden glaube, bestimmt meine Lebensqualität in den darauffolgenden acht Stunden, und das jeden Tag. Weiter gedacht entscheiden die ersten dreißig Minuten am Tag über mein zukünftiges Leben. Das gilt gerade heute, wenn ich auch dazu neige, dem Eindruck zu unterliegen, »mit Windmühlen zu kämpfen« gegen die weltweite Corona-Pandemie.

Werden meine Familie, Freunde und ich krank durch das Coronavirus?

Mache ich mir Sorgen über meinen Job? 

Glaube ich an mich und meinen Erfolg?

Diese Erkenntnis hat die Art und Weise, wie ich in den Tag starte, entscheidend verändert.

Das bedeutet für mich, meine Erfahrung in etwa vierzig Jahren meines Lebens hängt davon ab, was ich kurz nach meinem Wachwerden glaube.

Lasse ich mich von negativen Social-Media-Posts beängstigen? Mache ich mir Sorgen über die Welt und meine Zukunft?

EIN-
und AUS-SCHALTEN
ist sehr wichtig,
gerade jetzt, für uns,
Menschen.


- Ralph M.C.

Heute morgen im Bett ist mir etwas klar geworden

Heute morgen im Bett ist mir etwas klar geworden
Heute morgen im Bett ist mir etwas klar geworden

Natürlich werde auch ich derzeit von den tagesaktuellen Meldungen rund um die weltweite Corona-Pandemie in Beschlag genommen. Aber es macht einen Unterschied ob ich zuhause vor dem TV oder an meinem Handy hänge und »just in time« die Meldungen verfolge, oder mich einmal am Tag update.

Sehe ich mir im Fernsehen etwas an, das mich zum Lachen bringt? Lese ich ein inspirierendes Buch? Schreibe ich meine guten Gedanken in ein Tagebuch oder auf diesen Blog? Höre ich spirituelle Musik oder gehe ich (mit zwei Meter Abstand) nach draußen in die Natur und genieße den Frühling mit meiner Frau bei einem Spaziergang um den nahegelegenen Maschsee?

Diese Erkenntnis hat die Art und Weise, wie ich die ersten dreißig Minuten in den Tag starte, entscheidend verändert.

Wann immer ich kann, starte ich mit meinen Morgenseiten in den Tag. Ich schreibe meine Träume und Erinnerungen der Nacht auf (sofern ich mich erinnere). Ich schreibe ansonsten einfach zwei DIN-A5-Seiten Text, den ich gewöhnlich nie wieder lese. Ausnahmen bestätigen die Regel. Danach ist mein Kopf frei und ich starte in den Tag. 

Nach den Erinnerungen der Nacht kommen dann oft Gedanken zu Vorhaben von heute, morgen und zu meinem Leben auf. Auch diese schreibe ich so auf, wie sie kommen. Oft ist der Text chaotisch, ohne System, unsortiert. Es sind Gedankensplitter, Impulse, auch schon mal »Rohdiamanten der Kreativität«. Egal. Ich schreibe es einfach ohne Wertung und Beachtung von Rechtschreibung, Grammatik und korrekter Satzzeichensetzung auf.

Jetzt in Zeiten von täglichen Corona-Horror-Meldungen, aber auch sonst, starten meine Frau und ich gemeinsam in den Tag, indem wir uns positive Texte vorlesen. Manchmal ist es nur ein Satz aus Weisheiten-Büchern, unserem täglichen Jahres-Glücks-Kalender oder Tages-Sprüchen von Engels- oder Fülle-Karten. 

Dabei spielt weder Aberglaube noch Hokuspokus für uns eine Rolle. Aber wir glauben an die Macht der positiven Worte, die uns bewusst oder unbewusst für den weiteren Tag beeinflusst und uns hilft, die für uns besten Entscheidungen zu treffen.

Heute
weiß ich
wer ich bin, –
bin meine beste Version.
ICH.

– Ralph M.C.

Wir könnten natürlich auch bedauern, dass wir jetzt nur noch eingeschränkt vor die Türe kommen, dass meine Frau Home-Office macht, dass immer mehr Menschen infiziert sind und die Wirtschaft den Bach runter geht, und, und, und.

Aber bringt uns das weiter?

Stattdessen sind wir nach unseren morgendlichen Zeremonien, wie vor beschrieben, aufgestanden und zu den Annateichen in Hannover gefahren und haben die frische Frühlingsluft bei einer Runde um die Seen genossen. Ein herrlich sonnendurchfluteter blauer Himmel hat uns angestrahlt, drei Graugänse haben sich laut zeternd spannende Luft- und Wasserkämpfchen um die Gunst der einzigen »Dame« gestritten. Die ersten Bäume und Sträucher zeigten sich uns in leuchtendem Gelb, Rosa und Grün. Die Sonne hatte noch wenig Wärme, weil der eisige Wind ihr einen Strich durch die Rechnung machte.

Wir aber waren glücklich, weil wir fest daran glauben: Die Natur weiß, was gut für sie und uns Menschen ist, ohne dass wir uns ständig Gedanken machen oder glauben, dass wir es besser wissen.

Was macht Dich heute glücklich? Möglicherweise fühlst Du Dich inspiriert, selbst etwas unten im Kommentarfeld für uns zu schreiben.

Ralphschreibt
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