Freude am Tun. Kooperation statt Konkurrenz

Freude am Tun. Kooperation statt Konkurrenz!

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Freude am Tun. Kooperation statt Konkurrenz steht aktuell in Zeiten der weltweiten Coronavirus-Pandemie hoch im Kurs. Es hört sich erst einmal für viele Menschen idealistisch an – schon gar für die Generation nach dem Krieg, die alles erst einmal hier in Deutschland und auch anderswo in der Welt wiederaufgebaut hat – vor allem auch Amerika. In den letzten Wochen erleben wir eine Renaissance auf der ganzen Welt, weil wir lernen müssen, dass selbst ein einzelnes, winziges Virus mächtiger als alle Machthaber dieser Welt ist!

»Freude am Tun. Kooperation statt Konkurrenz!«

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Konkurrenzdenken geht in der Wirtschaft und bei der eigenen Karriere bei vielen Menschen vor Kooperation. Ohne Rücksicht auf Verluste bei meinem »Gegner« (Konkurrenten) auf den Job oder den lukrativen Auftrag, wollen viele nur »gewinnen«.

Diese Erfahrung wurde häufig an die nächste und übernächste Generation seit Generationen weitergegeben.

Vielleicht hältst auch du es wie Lee Iacocca (amerikanischer Manager), von dem folgendes Zitat überliefert ist?

Mein Vater sagte immer, wenn man bei seinem Tod fünf echte Freunde hat, dann kann man mit seinem Leben zufrieden sein.

– Lee Iacocca

»Coronavirus. Plötzlich ist alles anders!«

Weltweit sitzen wir in unseren Home-Offices oder haben unsere Jobs schon verloren.

Glücklich die Menschen, die einfach schon immer nur die Dinge tun, die sie möchten, ohne gegen jemand oder etwas zu kämpfen, sagen heutzutage viele Glücksforscher.

Selbst in der Wirtschaft ist Geben oft seliger – und nachhaltiger – denn Nehmen. Manch einer unter den Lesern vermag jetzt auszusteigen und solche Gedanken als »Spinnerei« und »Blauäugigkeit« abtun. Jeder entscheidet das aus seiner heutigen Perspektive, oft basierend auf subjektiven Erfahrungen aus der Vergangenheit, manchmal auch nur nach dem »Hören sagen« und ungefiltertem »Weiter sagen«.


Freude am Tun. Kooperation statt Konkurrenz Denken
Freude am Tun. Kooperation statt Konkurrenz Denken

»Freude am Tun. Kooperation statt Konkurrenz!«

Es gibt hier zwei Grundsatzpositionen, mit denen sich Menschen durchs Leben bewegen können: Die einen glauben, dass alles im Überfluss da ist (wie der Autor), andere gehen von Mangel aus. Letztere Erfahrung ist uns über die Evolution in den Genen einprogrammiert. Davor können wir uns nicht wirklich bewahren. 

Vielleicht ist das auch der Grund, warum so viele in diesen Tagen Toilettenpapier bunkern?

»Früher ging man auf die Jagd.«

Einzeln oder in Gruppen ging man ohne GPS und Google auf die persönliche Suche – und plötzlich standen sie vor einem da: Der Säbelzahntiger oder das Mammut.

Knappheit war angesagt und Jagdunterstützung musste man mitbringen, just in time – oder das war´s. Handys gab es noch keine. Heute hat schon fast jeder 1,5 Mobilteile dabei (Business und privat). 

Es gab auch keine Supermärkte mit „All-You-Can-Eat“ und Flatrate-Öffnungszeiten von 6 – 22 Uhr, auf Bahnhöfen oft sogar 365 Tage rund um die Uhr.

Mal angenommen, alle deine Grundbedürfnisse seien erfüllt: Genug Geld ist immer da und auch zu essen und zu trinken und ein Dach über dem Kopf. Würdest du dann noch den Job machen, den du jetzt machst, mit dem Partner und in dem Land leben, wo augenblicklich dein Lebensmittelpunkt ist?

»Freiheit und Unabhängigkeit«

Glücksforscher glauben sich sicher sein zu können, wissenschaftlich gut belegt, dass dann das größte Potenzial für Glück in zwei Lebensbereichen liegt: Freiheit und Unabhängigkeit bei gleichzeitigem Zugehörigkeitsgefühl zu seiner Horde (Familie oder ähnlich) und zweitens in dem Bewusstsein, ein Thema als EXPERTE zu beherrschen.

Das heißt: Freude am Tun. Kooperation statt Konkurrenz tritt in den Vordergrund. Der Kampf um Überlegenheit und Gewinnen wollen ist vorbei. Wir sind endlich frei und bei uns angekommen. 

»Chancen. Die Zeit nach der Coronavirus-Pandemie.« 

Freude am Tun. Kooperation statt Konkurrenz! Vielleicht hilft uns das Coronavirus dabei, wieder menschlicher und sozialer zu denken und zu handeln.

Mal ehrlich! Haben wir uns nicht alle viel zu viel um den »äußeren Schein« und um unser »egoistisches Sein« gekümmert. 

Achte auf das Kleine in der Welt,
das macht das Leben reicher
und zufriedener. 

– Carl Hilty

Wir wollen gelobt und bestätigt werden in unserem Tun – auch wenn wir keinen Spaß daran haben. Unser Leben schreitet hektisch voran, als wenn Erfolg nur in (viel) Geld verdienen und Anhäufung materieller Güter besteht.

Wie hast du eigentlich Laufen und Fahrradfahren gelernt? Weil du es wolltest und Freude daran hattest, es zu tun, und nicht weil dir einer fünf Mark in die Hand gedrückt hat.

Es ist nie zu spät, wieder Spaß an etwas zu finden und mit anderen einfach etwas zusammen zu tun. 

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Ralphschreibt
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