Berufliche Veränderung. Corona sei Dank

Berufliche Veränderung. Corona sei Dank.

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Der Lockdown ist nun für viele vorbei! Die Straßen sind wieder vollgestopft mit Autos. Zu den Rushhours ist jetzt schon wieder fast kein Durchkommen mehr. Aber nicht alle können wieder zurück an ihre Arbeitsstelle. Manche wollen es vielleicht auch nicht wirklich. Berufliche Veränderung. Corona als Chance nutzen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Das wäre es doch, oder?

Berufliche Veränderung. Corona sei Dank.

Vielleicht beschäftigt auch Dich diese Frage in den letzten Tagen? Vielleicht geht es Dir bereits vor Corona so. Du hast möglicherweise nur einen Teilzeit- oder Minijob mit geringem Einkommen oder bist einfach unzufrieden mit dem, womit Du derzeit Dein Geld verdienen must.

Die Weisheit des Lebens
besteht im Ausschalten
der unwesentlichen Dinge.

– aus China

Eigentlich bin ich zufrieden gewesen, aber …

Corona sei Dank
Corona sei Dank

»Corona sei Dank«

Ich für meinen Fall denke, dass es für den ein oder anderen auch ein Segen sein kann, wegen Corona seinen Minijob zu verlieren und sich neuen Herausforderungen zu widmen. 

Als überzeugter Netzwerker bringe ich gerne Menschen, Unternehmer und Entscheider im B2B-Umfeld zusammen und arrangiere WIN-WIN-Situationen an Unternehmertischen. 

Auf Social Media Plattformen, wie XING und LinkedIn, aber auch auf Twitter vernetze ich Partner miteinander, da wo es passen kann. 

»Corona sei Dank. Ich muss meinen zukünftigen Berufsweg neu überdenken. Neue Chancen werden sich ergeben.«

Diesen Spruch höre ich in diesen Tagen öfter von meinen Netzwerkpartnern. Aktuell noch online, da Netzwerktreffen noch nicht wieder in Hannover möglich sind.

Entscheiden muss letztlich jeder selbst, was für ihn oder sie gut ist, weitermachen im alten Job oder neue Herausforderungen annehmen.

»Corona sei Dank«, ist vielleicht der falsche Ausspruch im Zusammenhang mit dem Jobverlust durch Corona.

Aber …

Privat habe ich jetzt mehr Zeit
Privat habe ich jetzt mehr Zeit

»Privat habe ich jetzt mehr Zeit«

Privat habe ich während des »Shutdown« mehr Zeit, um auf meinem persönlichen SchreibBlog »Ralphschreibt« über mein Leben nachzudenken, zu reflektieren und es schreibend zu genießen.

Ich schreibe Beiträge über das Gefühl, schreiben zu müssen zu Themenbereichen über das Leben und die Zeit. 

  • Eigentlich schreibe ich schon ein Leben lang. 
  • Schreiben ist für mich Austausch von Fülle. 
  • Schreiben ist Freude. 

Schreiben ist für mich auch die Freiheit, mich mit anderen Menschen über die Welt und das Leben auszutauschen, wie ich sie subjektiv wahrnehme. Aber auch die Chance zu erfahren, wie andere über Themen, wie aktuell Corona, Lockdown, Social Distance, Abstand halten, zu Hause bleiben usw. denken.

Privat bin ich auf Social Media mehr auf Facebook, Instagram und Pinterest und mit meinem Blog »Ralphschreibt« unterwegs. Auch auf einem zusätzlichen Twitter-Account mache ich meine noch junge Community auf neue Beiträge aufmerksam.

Oft drehen sich die Texte um meinen Gedanken über das Leben und die Zeit, die ich erlebe. Ich schreibe und fotografiere, so gut ich kann. Dabei beobachte ich die Welt und die Menschen durch meine subjektive Brille und versuche festzuhalten und zum Ausdruck zu bringen, was ich darüber denke.

Manchmal gebe ich auch Weisheiten von mir und anderen in Form von Zitaten und Aussprüchen wieder. Hin und wieder sind auch Gedichte dabei.

Ich berichte von meinen Erlebnissen in der Natur und auf Reisen in die Welt. Egal ob Hannover, Paris oder anderswo: 

Die Welt ist fantastisch, so, wie sie ist!

Als Babyboomer, 60 Jahre jung, erlaube ich mir auch hin und wieder Rückblicke auf mein Leben und Ausblicke in die Zukunft. Immerhin habe ich erst zwei Drittel meiner Lebenszeit in Freude und Dankbarkeit hinter mir.

Auch im letzten Drittel, davon bin ich fest überzeugt, wird es weiter spannend bleiben. Nicht alles läßt sich planen. 

Vieles kommt doch letztlich anders, als man denkt. So zumindest meine Erfahrung.

Berufliche Veränderung
Berufliche Veränderung

»Berufliche Veränderung«

Eine berufliche Veränderung stand schon öfter in meinem Leben an. Wenn Du Dir meinen Lebenslauf auf XING oder LinkedIn anschaust, dann wirst Du im Durchschnitt Veränderungen so alle 5 – 7 Jahre erkennen.

Eine abwechslungsreiche Berufszeit mit spannenden Aufgaben liegt hinter mir.

Allein 3 – 4 Mal ist es mir passiert, dass sich Firmen komplett aufgelöst haben, Geschäftsfelder aus finanziellen oder strategischen Gründen aufgelöst wurden und Unternehmen kurzfristig auf meine Dienstleistung verzichten mussten. Beste Zeugnisse gab es dannn als Trostpflaster oben drauf.

Und jetzt ist es zur Abwechslung mal ein kleines unsichtbares Coronavirus. 

C´est la vie!

Wohin mich mein weiterer Berufsweg führen wird, ist noch offen, wie bei vielen in diesen Tagen.

Aber eines ist sicher: Es bleibt spannend und ich freue mich darauf, was das UNIVERSUM als nächstes für mich bereit hält.

Echte Träume in Bezug auf offene Lebensaufgaben, so wie mit zwanzig oder dreißig Jahren gibt es in dem Sinne bei mir nicht mehr. Viele Ziele, ob privat oder geschäftlich, haben sich erfüllt. 

Ich bin dankbar für die Segnungen in meinem Leben und lebe meine Freude und Begeisterung – und genieße mein Leben in Freiheit und Fülle.

Aber ich liebe es weiterhin, Ziele mit Menschen für Menschen durch Menschen in Erfüllung gehen zu lassen. Anderen Mut zu machen in dieser schweren Zeit, die Angst haben vor dem was kommt.

Jetzt, während und zum Teil schon nach Corona, wird es wichtig werden, Menschen zu unterstützen, die an sich zweifeln und nicht an neue Chancen glauben, die sich auftun werden. Davon bin ich fest überzeugt.

Wir können gemeinsam die Welt mit positiven Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, der Umwelt und im sozialen Bereich strukturell verbessern.

Wichtig wird sein, Altes, nicht mehr Bewährtes loszulassen, und Neues willkommen zu heißen. Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns nun vieles wieder durch »try and error!« erarbeiten müssen, weil es keine Garantien für die Zielerreichung bei »Neue Wege gehen« gibt.

Wir müssen wieder lernen zu scheitern.

Dazu brauchen wir erfahrene Menschen genauso wie die Youngster, die nur mit Vollgas voraus wollen. 

Was wir nicht mehr brauchen, sind »Gewinner« und »Verlierer«.

Als Babyboomer freue ich mich auf neue Menschen, Teams, mit denen ich neue Vorhaben umsetzen darf.

Wo das sein wird? Ich kann es Dir noch nicht sagen. Auch für mich ist alles offen ab Juni.

Das Leben ist Veränderung
Das Leben ist Veränderung

»Das Leben ist Veränderung«

Ich liebe Veränderungen, schon ein Leben lang

Ich lebe in dem Vertrauen, dass Veränderungen es mir möglich machen werden, wieder neue »10.000 Dinge« in meinem Leben kennenlernen zu dürfen.

Oft habe auch ich Veränderungen, z.B. in meinem Berufsleben, nicht freiwillig vorgenommen und mich versucht dagegen zu sträuben.

Aber letztlich hat immer die Erfahrung gezeigt, dass man sich gegen Insolvenzen, wirtschaftliche oder menschliche Zwänge, auf Dauer nicht wiedersetzen kann.

Wenn ich dann einige Tage hintereinander in die Natur gehe und mir die Struktur des Universums, der Tiere und der Pflanzen, der Schöpfung überhaupt, ansehe, dann bemerke ich, nichts steht je still.

Alles ist Energie. Alles wächst oder vergeht. Alles ist im Wandel. Alles ist in ständiger Bewegung. Alles lebt und stirbt doch irgendwann.

– Ralph M.C. Käsbach

Dann bemerke ich: Es vollziehen sich immerzu Veränderungen zum Wohle aller Menschen. Das ist die Entwicklung des Lebens.

Fast alle werden wir Corona überleben. Die Menschheit wird weiter existieren. Die Veränderungen werden uns helfen. 

Wo werde ich noch gebraucht
Wo werde ich noch gebraucht?

»Wo werde ich noch gebraucht?«

Viele stellen sich im Homeoffice aktuell diese Frage.

Stand April 2020 haben wir ca. 850.000 arbeitslose Babyboomer in Deutschland, Menschen über 50 Jahre. Insgesamt sind es ca. 2,6 Mio. Menschen ohne Job, zuzüglich «verdeckter Arbeitslosigkeit« (Minijobs, Scheinselbstständigkeit, Einzelunternehmer aus der Not, und mehr).

Ich gehöre dazu. Ich werde gebraucht!

All diese Menschen werden nun bald dringend gebraucht, um unsere Volkswirtschaft neu auszurichten. Allein die Verwaltungen und öffentlichen Dienstleistungsunternehmen brauchen Hunderttausende von Menschen, um die Corona Pandemie weiter zu kontrollieren. 

Die Gesundheitsämter sind hoffnungslos überfordert. Offene Stellen, um nach Checkliste zu telefonieren und Ansteckungsketten zu ermitteln sind massenweise zeitnah zu besetzen. Viele dieser Arbeitslosen sind sofort und nach kurzer Einarbeitungszeit in der Lage zu helfen.

Wo das sein wird? Die Zukunft wird es zeigen. 

Corona sei Dank. Ich freue mich für alle Menschen, die nun in Kürze durch offenstehende Türen gehen können. Menschen, die vor einer positiven Veränderung ihrer beruflichen Karriere stehen. 

Der Glaube an diese Veränderung erfordert Vertrauen und Selbstbewusstsein an die eigenen Fähigkeiten und die gesellschaftlichen Veränderungen nach der Corona Krise.

Fazit Berufliche Veränderung

Fazit

Als Babyboomer bin ich Eins mit mir und der Welt und kann dies in die Entwicklung selbstmotivierter Teams einbringen. Als glücklicher Mensch ziehe ich Menschen an, die mit mir als Kunde, Partner oder Kollege arbeiten wollen.

Ich unterstütze andere im Rahmen meiner Möglichkeiten, die möglicherweise zweifeln.

Ich erledige meine Aufgaben mit Leichtigkeit, weil ich zufrieden und nicht auf der Suche nach Dingen bin, mit denen ich mich glücklich kaufen kann.

Ich leide nicht mehr, nur um einen Gehaltsscheck am Monatsende zu kassieren, sondern ich arbeite aus Überzeugung für die Sache.

Ich lebe meine Freude und Begeisterung und ermuntere andere, auch ihr Leben in Freiheit & Fülle jeden Tag zu genießen.

Es besteht keine Notwendigkeit, überstürzt zu handeln und auf den Arbeitsmarkt zu drängen oder versuchen, diesen Prozess gezielt zu steuern oder zu kontrollieren.

»Pantha rhei!« Alles ist im Fluss.

Schreib mir von deinen Erfahrungen. Wie motiviert bist Du auf Deine beruflichen Veränderungen? Wie versuchst Du, täglich das Beste aus Deinem Leben zu machen? Ich freue mich von Dir über das Kommentarfeld zu hören, oder wenn Du meine Gedanken auf Social Media teilst.

Ralphschreibt
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